Die erste Etappe des Schwäbischen Alb Radwegs beginnt im beschaulichen Donauwörth. Entlang der Romantischen Straße prägen farbenfrohe Häuserfassaden das Stadtbild und verleihen dem Auftakt einen charmanten, fast mediterranen Charakter. Hier markiert das Flüsschen Wörnitz die Grenze zwischen der Schwäbischen und der Fränkischen Alb. Von Donauwörth führt die Route weiter zu den Ofnethöhlen bei Riesbürg. Die beiden Höhlen zählen zu den bedeutendsten archäologischen Fundstätten Süddeutschlands. Doch nicht nur Archäologen interessierten sich für das Gelände: In den 1970er-Jahren diente die Umgebung sogar als geologisches Trainingsfeld für die Astronauten der Apollo-Missionen 14 und 17, um Gesteinsproben für die Mondlandungen zu üben. Der Bezug zum Weltraum reicht jedoch noch viel weiter zurück. Vor rund 15 Millionen Jahren schlug hier ein Meteorit ein und formte einen der am besten erhaltenen Einschlagskrater Europas. Das sogenannte „Riesereignis“ prägt bis heute die Landschaft des Nördlinger Ries und bildet das Herzstück des UNESCO Global Geopark Ries. Ein markanter Blickfang entlang der Strecke ist zudem der kegelförmige, 668 Meter hohe Ipf. Der Berg gilt als bedeutender frühkeltischer Fürstensitz und erzählt von der langen Besiedlungsgeschichte der Region. Zuvor lohnt sich ein Abstecher zur imposanten mittelalterlichen Burg Harburg oder zum malerisch auf einer Bergkuppe gelegenen Schloss Baldern – beide bieten eindrucksvolle Ausblicke und spannende Einblicke in vergangene Zeiten. https://www.schwaebischealb.de/touren/schwaebische-alb-radweg-etappe-1-donauwoerth-bis-bopfingen