Einmal am Rand eines Meteorkraters stehen – auf der dritten Etappe wird dieser Wunsch Wirklichkeit. Das Steinheimer Becken, vor rund 15 Millionen Jahren durch einen Meteoriteneinschlag entstanden, zählt zu den bedeutendsten geologischen Besonderheiten Süddeutschlands. Der nahezu kreisrunde Kessel lässt die gewaltigen Kräfte erahnen, die hier einst wirkten. Wer etwas mehr Zeit mitbringt und das Rad stehen lassen möchte, kann den rund 20 Kilometer langen Krater-Rundwanderweg erkunden und die besondere Landschaft aus wechselnden Perspektiven erleben. Doch das Steinheimer Becken ist nicht die einzige geologische Sensation dieses Tages. Die Strecke verläuft weiter entlang des markanten Albtraufs mit seinen steilen Hängen, Felsformationen und weiten Ausblicken ins Vorland. Immer wieder eröffnen sich beeindruckende Panoramen, die den Charakter der Schwäbischen Alb eindrucksvoll widerspiegeln. Entspannt endet die Etappe in Bad Boll. Die Mineralthermen laden dazu ein, müde Beine im warmen Thermalwasser zu regenerieren und neue Kraft zu schöpfen. Ein besonderer Tipp für Genießer liegt unterwegs in Schlat: In der Manufaktur Jörg Geiger entstehen aus alten, teils fast vergessenen Obstsorten außergewöhnliche Schaumweine und Cider. Eine Verkostung verbindet Handwerkskunst, regionale Tradition und modernen Genuss auf einzigartige Weise. https://www.schwaebischealb.de/touren/schwaebische-alb-radweg-etappe-3-heidenheim-an-der-brenz-bis-bad-boll