Die letzte Etappe des Schwäbischen Alb Radwegs steckt noch einmal voller Höhepunkte und eindrucksvoller Naturerlebnisse. In Immendingen begegnen Radlerinnen und Radler mit der Donauversickerung einem europaweit einzigartigen Phänomen: An zahlreichen Tagen im Jahr verschwindet das Wasser der jungen Donau im porösen Kalkgestein des Untergrunds – scheinbar spurlos. Doch die Donau ist damit keineswegs verloren. Nach einem unterirdischen Weg durch das Karstsystem tritt ihr Wasser im rund zwölf Kilometer entfernten Aachtopf wieder ans Tageslicht. Die intensiv grün-blaue Quelle gilt als wasserreichste Quelle Deutschlands und ist ein faszinierendes Naturschauspiel. Nur wenige Kilometer entfernt lädt die historische Altstadt von Aach zu einem Abstecher ein. Hoch oben auf einem steilen Bergkegel gelegen und von Resten der mittelalterlichen Stadtbefestigung umgeben, bietet sie nicht nur Geschichte zum Anfassen, sondern auch schöne Ausblicke ins Hegau. Charakteristisch für die Region sind zudem die markanten Hegau-Vulkane. Neun längst erloschene Vulkankegel ragen als eindrucksvolle Zeugen urzeitlicher Erdgeschichte aus der Landschaft und prägen das Panorama dieser Etappe. Mit jedem Kilometer wird die Vorfreude größer, bis schließlich der Bodensee in Sicht kommt – glitzernder Abschluss und Ziel des Schwäbischen Alb Radwegs. https://www.schwaebischealb.de/touren/schwaebische-alb-radweg-etappe-8-tuttlingen-bis-bodman-ludwigshafen